Deutschlands größtes Problem ist das stagnierende Wirtschaftswachstum. Die Europäische Kommission prognostiziert für 2025 ein BIP-Wachstum von lediglich 0,3 bis 0,7 Prozent – das ist das niedrigste Wachstum aller EU-Länder.

Armut gilt als zentrale Ursache für fehlende Bildungschancen oder deren Qualität. Im Koalitionsvertrag von 2021 hat sich die Bundesregierung vorgenommen, Kindern und Jugendlichen „unabhängig von der sozialen Lage ihrer Eltern“ bessere Bildungschancen zu ermöglichen. Dies wurde so nicht einhalten und war genau wie die Betreuungsgarantie eine Geldfrage der Länder, die durch Migrationspolitik von CDU & SPD gänzlich überfordert wurden. Das Bildungssystem steht vor großen Herausforderungen. Doch wo hakt es an Schulen besonders? Mehrheitlich sieht die Bevölkerung den Mangel an Lehrpersonal und steigende Anzahl von Unterrichtsausfällen als größtes Problem. Die steigende Konfliktsituation zwischen Lehrern und Eltern, auch aufgrund mangelnder Finanzsituation an Schulen, steigert den Frust der Lehrer und verhindert ausreichenden Nachwuchs ausbilden & fördern zu können. Dabei muss man auch die entstandenen Defizite im Hauptfach "Deutsch" betrachten. Doch die Lehrmethode "Schreiben nach Gehör" war seit Einführung eine umstrittene Lernmethode. Der Prozess der Zuordnung von Laut und Buchstabe ist die Basis eines jeden Lese- und Schreibprozesses. Die Ausbildungsbetriebe haben in der folgenden Berufsausbildung dann immer größer werdende Hürden. Ausbilder fehlen zusätzlich im Generationswechsel mit IT.
© Lars Wirker 01.05.2025 14:00 Uhr

An den Universitäten beläuft sich der Studienabbruch im Bachelorstudium laut einer Studie in 2024 auf 35 Prozent, an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) auf ca. 20 Prozent. Hauptsächlich sind fehlendes Wissen aus den Bildungssystemen der Vorstufen in Länderverantwortung, Migration, fehlende Empathie und aufkommende psychischen Problemen durch steigende Gruppendynamik im Leistungsdruck durch Unfreiheit mit ansteigenden sozialen Abhängigkeiten im Alltag. Laut einer Studie aus dem Jahr 2024 ist der Anteil von Studierenden mit psychischen Erkrankungen von 2016 bis 2021 um zwölf Prozentpunkte angewachsen, von 53 Prozent auf 65 Prozent. Das sind 20 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2011. Bei den 53 Prozent der Befragten wurde angegeben, dass sie am stärksten infolge einer psychischen Erkrankung in ihrem Studium beeinträchtigt seien: Depression (80 Prozent), Angststörung (39 Prozent), Essstörung (16 Prozent) und Persönlichkeitsstörung (12 Prozent). Die Ergebnisse bis 2024 dürften sehr interessant werden in der weiterführenden Betrachtung, auch mit Blick auf Studienanfängeranzahlen. Aber die Tendenzen der letzten Jahre sind gestoppt...bestätigt das Statistische Bundesamt. https://www.bildungsspiegel.de/news/studium-fernstudium-neue-lernformen/7515-studierendenzahlen-im-wintersemester-2024-2025-stagnation-und-erste-tendenzen/
© Lars Wirker 01.05.2025 14:00 Uhr

Wirtschaftliche Stagnation und strukturelle Probleme verführen die neue Generation der Innovation zu Startup´s mit Ihren Ideen aus jugendlichem Tatendrang, auch ohne "alte" Beziehungskisten und Seilschaften. Selten entstehen Startup´s durch Persönlichkeitsneuerfindungen von langjährigen Angestellten, weil das Management deutscher Firmen teilweise zu unflexibel und engstirnig (beratungsressistent) war. Aber wenn doch, liegt es am Mangel der Qualitäten von aktuellen Führungskräften, die sich unter dem Credo der Anpassung & Unterwürfigkeit Ihre Karrieren in den letzten 30 Jahre entwickelten. Deutschland hat mehr als einen Wendepunkt in der Führungsmentalität von Entscheidungsträgern überschritten - deshalb ist eine Flucht aus Deutschland mit kreativen Köpfen schon seit mehr als 5 Jahren erschreckend! Aber vergleichen wir doch mal ... https://www.zeit.de/2024/21/start-ups-gruendung-voraussetzungen-eltern-unternehmer Dazu ist der Frauenanteil bei Startup-Gründenden in Deutschland bei nur 19 Prozent und ist im vergangenen Jahr sogar leicht zurückgegangen. Die größten Probleme: Zu wenig Impulse im Bildungssystem, Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Care-Arbeit & Beruf machen nicht nur der Politik schwere Kopfschmerzen.
© Lars Wirker 01.05.2025 14:00 Uhr

Zeitarbeit und Qualifikationen sind teilweise die Grundprobleme von Flexibilität und Innovation - gezüchtet durch gewachsene Abgabe von Verantwortung für Mitarbeiter & Angestellte. Laut dem Bericht „Entwicklung der Zeitarbeit“ der Bundesagentur für Arbeit 2022 ist der Anteil von Spezialistinnen und Spezialisten unter den Zeitarbeiter:innen geringer als unter den restlichen Beschäftigten. Dabei betrachtete man bewusst nicht die letzten Jahrzehnte, wo Arbeitgeber der Industrie vorzugsweise an den Weiterbildungen Ihrer Arbeitnehmer sparen wollten, und nur gesetzlich genormte Qualifikationen "gezwungener Maßen" bezahlten. Doch selbst dabei wurde mit Bildungsträgern noch gedealt & gehandelt über die Jahre. Dabei sparten die Bildungsträger dann an den Ausbildern & Dozenten und es begann ein Kreislauf von Zertifikatenvielfalt und unüberschaubarer Qualifikationswut. Entsprechend der Anforderungen der Industrie erfand die verantwortliche Kammer immer mehr neue Berufe und Berufsabschlüsse,die eine Absenkung der Bildungsinhalte nicht "verstecken" konnten. Von 1-jähriger bis 3,5-jähriger Berufsausbildung ist alles möglich....und über Zeitarbeit gesammelte Berufserfahrung war parallel ein Weg zum Facharbeitergehalt möglich. Das Themenfeld ist branchenübergreifend sehr differenziert, aber im Gesundheitssystem besonders drastisch offensichtlich. Etwas mehr Ehrlichkeit bei den verantwortlichen Kammern ist für eine Fehlerkultur dringend notwendig. Es sei denn man möchte die Bildung gesamt in private Hände geben oder weiter dezentralisieren.
© Lars Wirker 01.05.2025 14:00 Uhr

Die Landwirtschaft ist eine Branche, die sehr viele Auswirkungen auf die Gesellschaft hat. Sie beeinflusst nicht nur die Ernährung und Gesundheit der Menschen, sondern auch den Arbeitsmarkt, die Umwelt, sowie den Handel und vieles mehr. (vgl. https://www.agrar-presseportal.de/landwirtschaft/agrarwirtschaft/welche-probleme-gibt-es-in-der-landwirtschaft-32885.html ) Genau wie die Forstwirtschaft ist die Landwirtschaft stark vom Wetter und Extremereignissen abhängig. (vgl. https://www.harzinfo.de/naturlandschaft-harz/initiative-der-wald-ruft/hintergruende ) Grundsätzlich bedarf es in beiden Bereichen sehr gut ausgebildetes Personal, und das nicht im befristeten Arbeitsleben, sondern im Sinne der Berufung - wie früher im Familienbetrieb bzw. familiären Arbeitsumfeld. Doch der Wahnsinn von Zertifizierungen und käuflichen Kontrollen zerstörten in den letzten 15 Jahren die Glaubwürdigkeiten der Branchen und macht Subunternehmer zu Spitzbuben und verhindert, wie von der Politik gewünscht, eine genossenschaftlich verantwortungsvollere Zusammenarbeit. Der Handel mit den Discountern war der Sargnagel der Landwirtschaft, wie der Borkenkäfer im deutschen Forst! Es braucht mehr Wissen zu Wald & Forst schon in den Schulen, dazu sollte auch in Garten-u. Landschaftsbau als Reserve für Land-und Forstwirtschaft flächendeckend investiert werden. Wissen ist Macht - Nichtwissen schafft Nachwuchsprobleme bei Fachkräften!
© Lars Wirker 01.05.2025 14:00 Uhr

Vom demografischen Wandel bis hin zur angeblich fehlenden Motivation der Jugend, sich körperlich zu betätigen: Auf der Suche nach Erklärungen für ihren dauerhaften Personalmangel sprechen sich Handwerker für alle möglichen Theorien aus. "Dass auch sie selbst dafür verantwortlich sein könnten, kommt ihnen jedoch nur selten in den Sinn", verrät auch Marvin Flenche. (vgl. https://www.presseportal.de/pm/157452/5718923 )
Marvin Flenche und Alexander Thieme sind bspw. die Gründer der A&M Unternehmerberatung GmbH, die das Wort Kooperation ins Handwerk zurückbringen. Genau wie das Wort Genossenschaft ist die Kooperation nur eine kleinere Art - nicht permanent aber erfolgreiche Form - um Personaldefizite und Qualifikationsmangel zu kompensieren. Die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage wird weiter steigen. Daher wird es bis zum Jahr 2030 für Handwerksbetriebe zunehmend schwerer. Die Gründe dafür sind drei zentrale Herausforderungen: der Fachkräftemangel, eine ungelöste Nachfolgesituation und die steigende Komplexität. Besonders herausfordernd ist die Situation für kleine und mittelständische Betriebe. Regionalität kommt da erschwerend hinzu, da Industrie und Politik teilweise gutes Handwerk zerschlagen und zu Grabe tragen. Fachkräftemangel ist zu 80% hausgemacht und zu 60% durch fehlende Weitsicht provoziert. Wir empfehlen der Jugend:
1.) Schreiner-& Tischlerhandwerk 2.) Elektrohandwerk incl. Datentechnik 3.) Trockenbau & Sanitär 4.) Wasserwirtschaft & Recycling
© Lars Wirker 01.05.2025 14:00 Uhr
- Baustelle -

- Baustelle -

- Baustelle - Hier denken wir uns mal unter die Erde, damit die Erde sich an der Oberfläche wieder regenerieren könnte. -

©Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen
Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.